Nordrhein-Westfalen ist ein Einwanderungsland. Ob Gastarbeiter, Spätaussiedler oder immer wieder auch Flüchtlinge – Migration gehört fest zu NRW. Damit Integration erfolgreich ist, braucht es nicht nur das Aufeinander-zu-Gehen der Menschen, sondern auch gesetzliche Regelungen.

Mit dem Teilhabe- und Integrationsgesetz wurde die Integrationspolitik bereits früh unter der rot-grünen Landesregierung auf ein stabiles Fundament gesetzt. NRW war das erste Flächenland, das die Förderung von Teilhabe und Integration von Menschen mit Migrationshintergrund umfassend gesetzlich geregelt hat. Marlies Stotz ist Mitglied im Integrationsausschuss des Landtags, welcher für sämtliche Gesetzentwürfe, Rechtsverordnungen und Anträge zum Thema Integration zuständig ist. Dabei geht es um die Anliegen der Einwanderinnen und Einwanderer ebenso wie um die der Einheimischen und somit unserer Gesellschaft insgesamt.

Die Zuwanderung von Geflüchteten stellt uns vor eine langfristige Herausforderung. Wichtig dabei ist, dass wir die Fehler der Zuwanderung in den 60er und 70er Jahre nicht wiederholen. Wir müssen also die Voraussetzungen dafür schaffen, dass die Menschen, die zu uns kommen unsere Sprache lernen können und einen Zugang zum Arbeitsmarkt erhalten. Für Flüchtlingskinder ist die Kita der Ort, an dem sie die Sprache am besten lernen können und die Schulbildung ist für die weitere Zukunft von größter Bedeutung. Der Integrationsplan für NRW greift all diese Aspekte auf.